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Pumpe DE Nr. 4

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Pumpe DE 5, Thema Antriebstechnik erscheint am 27. Oktober.

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Themen 2022

Pumpe DE erscheint auch im Jahr 2022 fünfmal. 

Zentrale Themen 2022: Konnektivität eröffnet digitale Welten, Energieefizienz im Zeichen des Klimawandels, Zukunftsorientierte Instandhaltung. Lesen Sie mehr

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Forschungsleistung gewürdigt

Für seine außerordentlichen Leistungen im Bereich der Forschung, der Entwicklung sowie der Anwendung von Kreiselpumpen wurde Prof. Dr.-Ing. Paul Uwe Thamsen von der ASME (American Society of Mechanical Engineers) mit der Henry R. Worthington Medaille geehrt.

 

Seit 1980 vergibt die ASME diese Auszeichnung für herausragende Verdienste auf dem Gebiet der Kreiselpumpen, -systeme und -konzepte. Thamsen ist der dritte deutsche Wissenschaftler, der diese Würdigung erhält. Er leitet seit 2003 das Fachgebiet Fluidsystemdynamik am Hermann-Föttinger-Institut der TU Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf den Gebieten der Untersuchung von Strömungsmaschinen und strömungstechnischen Anlagen. Im Fokus stehen dabei insbesondere Kreiselpumpen, Unterwassermotorpumpen, Abwasserpumpen und Abwassersysteme. Thamsen forscht darüber hinaus auch im Bereich der Digitalisierung von Wasser- und Abwassersystemen und gehört hier zu den führenden Forschern im nationalen und internationalen Raum. Zahlreiche Forschungsergebnisse sind in entsprechende Normen und Guidelines übernommen worden.

 
Lesen Sie mehr Zurück 04.10.2022
 

Pionier der Walzstahlpumpen feiert Geburtstag

Die hygienische Premium-Pumpe von GEA Hilge läuft und läuft und läuft, ob in Brauereien, in Molkereien oder in der Pharmaherstellung: Die einstufige Kreiselpumpe mit göttlichem Namen und dem Ruf als Unverwüstliche feiert im Jahr 2022 ihren 60. Geburtstag und das Unternehmen Hilge sein 160. Jubiläum. 

 

1862 gründete der Messinggießer Peter Hilge eine mechanische Werkstatt mit Drehbank und erfand die erste Weinpumpe der Welt. Mit dem ersten Bierdruckregler stieg das Unternehmen bereits 1875 in das Brauereiwesen ein. Aus den Trümmern des zweiten Weltkrieges heraus – seit den 1960ern auf dem Gelände in Bodenheim bei Mainz – läutete Philipp Berdelle-Hilge, die nächste Ära des Pumpenunternehmens ein. 1962 sollte das bedeutendste Jahr der Firmengeschichte werden, denn hier setzt die erste Serienfabrikation einer neuen Generation von Pumpen aus Walzstahl ein: Es ist die Geburtsstunde der einstufigen, hygienischen Kreiselpumpe Hygia. Berdelle-Hilge prägte damit einen neuen Trend bei Pumpen für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Heute ist die Premium-Pumpenserie das Aushängeschild. Nicht zuletzt, weil sie nahezu universell einsatzbar ist. Die Grundkonstruktion der Pumpe ist seit 60 Jahren unverändert. Fast alle Verschleißteile der vergangenen Generationen sind noch erhältlich. Ausgetauscht werden muss allenfalls die Gleitringdichtung. Die Premium-Pumpen geben selten Anlass zur Klage. 

Die Bergader Privatkäserei hat noch ihren Ersterwerb aus dem Jahr 1969 in Betrieb. Die Spaten-Brauerei in München arbeitet mit einem Modell aus dem Jahr 1971. In der Brauerei zur Sonne im fränkischen Bischberg gehört eine Filtrationspumpe seit 1972 quasi zur Familie. In der Klosterbrauerei Mallersdorf nahm die heute letzte klösterliche Braumeisterin der Welt direkt nach ihrer Meisterprüfung 1976 eine der Hygienepumpen als Hefepumpe in Betrieb – und nutzt sie bis heute.

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Lesen Sie mehr Zurück 04.10.2022
 

Zyklonabscheider schützt Gleitringdichtungen von Pumpen

Anfang September hat KSB einen neu entwickelten Zyklonabscheider auf den Markt gebracht. Dieser wurde vorrangig für den Einsatz in großen Wasserpumpen entwickelt. Der höhere Spülvolumenstrom kann dazu beitragen, die Lebensdauer der Gleitringdichtung zu verlängern.

 

Der Zyklonabscheider KSB Hy Cone reinigt die Spülflüssigkeit, welche die Gleitringdichtungen schmiert und kühlt, von Feststoffpartikeln, die eventuell vom Fördermedium in den Spülkreislauf gelangt sind. Der Abscheider ist in zwei Baugrößen und zwei Werkstoffvarianten erhältlich. Für Standardanwendungen kommt Noribeam 316L+U und für Sonderanwendungen Noribeam Alloy 718+U zum Einsatz. Im direkten Vergleich zu den bisher eingesetzten Produkten hat die Neuentwicklung einen größeren Spülvolumenstrom. Das wirkt sich positiv auf die Lebensdauer der angeschlossenen Gleitringdichtung aus. Durch eine optimierte Rohteilgeometrie wird die anschließend erforderliche mechanische Bearbeitung der Bauteile auf ein Minimum reduziert. 

 
Lesen Sie mehr Zurück 04.10.2022
 

Elementares Bauteil mit vielen Aufgaben

Die Manschette bestimmt maßgeblich die Einsatzmöglichkeiten von weichdichtenden Industriearmaturen. Ebro Armaturen beschäftigt sich nicht nur mit der Entwicklung von Standardmanschetten, sondern auch mit individuell auf deren Anwendungsbereich abgestimmte Lösungen für unterschiedlichste Anforderungen. 

 

Die Dichtmanschette ist das Herz von Absperr- und Regelklappen. Bei der geschlossenen Armatur sorgt sie für eine zuverlässige Abdichtung, im geöffneten Betrieb gewährleistet sie einen ungehinderten Durchfluss des Mediums sowie optimal dichte Wellen- und Flanschverbindungen. Elastische Dichtmanschetten sind dabei einer Vielzahl mechanischer, chemischer und thermischer Belastungen ausgesetzt. Dazu zählen zum Beispiel abrasive oder aggressive Medien sowie extreme Temperaturen und Drücke. Hinzu kommt die Beanspruchung durch die Verformung bei jedem Öffnungs- und Schließvorgang. 

Thorsten Hardt, Leiter Produktmanagement: „Um unseren Kunden stets die optimale Lösung bieten zu können, haben wir nicht nur Standardlösungen im Angebot. Die Abteilungen Konstruktive und Experimentelle Entwicklung entwerfen für unsere Kunden auch Manschetten, die speziell auf die eingesetzten Medien und die gewünschten Eigenschaften optimiert sind. In diesem Bereich besitzt Ebro eine in der Branche einmalige Kompetenz und auch die notwendigen Mittel und Test-Einrichtungen, um eine qualitativ hochwertige und langlebige Lösung sicherzustellen.“ Immer dann, wenn Standardlösungen an ihre Grenzen stoßen und ein auf die jeweilige Kundenapplikation und das Kundenmedium kompromisslos abgestimmter Manschettenwerkstoff zwingend erforderlich ist, tritt die Experimentelle Entwicklung des Hagener Herstellers auf den Plan. 

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Lesen Sie mehr Zurück 04.10.2022
 

Cloud-basierter Fernzugriff auf Pumpen der Wasserversorgung

Grundfos hat eine Überwachungs- und Fernsteuerungsplattform entwickelt, die es ermöglicht, Daten und Messungen schnell und einfach zu visualisieren, Anlagen effizient zu betreiben und Möglichkeiten zur Leistungssteigerung aufzuzeigen. 

 

Die Dashboard-Visualisierungs-Lösung Utility Connect von Grundfos macht Anlagentechnik sichtbar. Voraussetzung ist ein Kommunikations-Gateway, um die Systemdaten zur Cloud hochzuladen. Das Unternehmen offeriert dazu unterschiedliche CIM-Systeme (Communication Interface Module); diese Steckkarten werden direkt im Antrieb der Pumpe eingesteckt beziehungsweise in einer externen Box mit integriertem 24-240 V AC/DC-Netzteil. Für jede Anlage wird deren „Gesundheitszustand“ in Farbe angezeigt; per Anwendungsbild ist ein schneller Überblick über die angeschlossene Pumpstation möglich, die Kartenansicht informiert über den Standort der Anlage und die angeschlossenen Installationen in der Nähe. 

Der Zustandsmonitor hält den Betreiber über Alarme und Warnungen auf dem Laufenden. KPI-Kacheln ermöglichen die Visualisierung von Leistungsdaten wie Betriebsstunden, Starts, Stromverbrauch, Durchfluss und andere Parameter. Darüber hinaus visualisieren Trenddiagramme historische Daten in einem bestimmten Zeitraum. Nicht zuletzt kann der Betreiber per Fernsteuerung bestimmte Einstellungen (beispielsweise des Sollwertes oder der Steuerniveaus) ändern und auch den Steuerungsmodus variieren (Auto, Start, Stopp). Besonders hilfreich ist das Tool ganz eindeutig bei unzureichender Infrastruktur, im Grunde bei allen älteren Pumpensystemen. Dazu zählen insbesondere abgelegene Installationen, wo Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten zeitaufwändig und kostenintensiv sind. 

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Lesen Sie mehr Zurück 04.10.2022
 

Für einen kleineren CO2-Fußabdruck

Die Messe München gehört zu den Big Playern im deutschen und europäischen Messegeschäft. Auf der Suche nach Energieeinsparpotenzialen optimierte das Unternehmen in den letzten beiden Jahren sein Heizungssystem in Zusammenarbeit mit Pescontracting.

 

Der TÜV Süd zeichnete die Messe München als erstes Messegelände mit dem Zertifikat „Energieeffizientes Unternehmen“ aus. Stetige Selbstkontrolle ist für die Messe München deshalb an der Tagesordnung. Ein wichtiger Eckpfeiler ist das umfängliche Heizungssystem. Genau hier sah Manfred Eicher, Verantwortlicher für die Gebäudeautomation der Messe München, im Jahr 2020 Handlungsbedarf: „Unsere Heizungsumwälzpumpen waren zu diesem Zeitpunkt bereits 20 Jahre alt. Uns auf dieser Seite energieeffizienter aufzustellen war somit längst überfällig.“ Die Entscheidung für eine Zusammenarbeit fiel schnell. „Besonders überzeugt am Konzept hat uns, dass die CO2-Einsparung anhand der realen Pumpendaten beziffert war. Als TÜV-zertifiziertes Unternehmen haben wir diesbezüglich hohe Anforderungen – Pescontracting hat diese von Beginn an erfüllt.“ Das gesamte Projekt wurde schlussendlich in zwei Teilprojekte untergliedert, wobei im Frühjahr 2020 zunächst 30 und im Folgejahr weitere 40 veraltete Pumpen ausgetauscht wurden. 

Die Messe München wählte für den Pumpentausch das Kaufmodell. Alternativ wäre auch eine Umrüstung ohne Mehrkosten möglich. Der Pumpenspezialist bietet Unternehmen verschiedene Finanzierungsmodelle, um durch den Einsatz von hocheffizienten Pumpen Energieverbrauch und -kosten zu reduzieren und gleichzeitig die Liquidität zu schonen. Die positiven Auswirkungen des Pumpentausches stellten sich schnell ein. Bereits mit der ersten Maßnahme ließen sich 140.000 kg CO2-Emissionen einsparen. 

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Lesen Sie mehr Zurück 04.10.2022
 

Optimierter Wasserdruck für Wohncontainer

Mönchengladbach setzt bei der humanitären Unterbringung von Flüchtlingen und Asylsuchenden auf adäquate Lösungen. So wurde die Wasserversorgung für Küchen, Waschplätze, Duschen und Toiletten von circa 5 bar auf etwa 7 bar erhöht. Hierfür hat die Stadt ein Druckerhöhungssystem von DAB Pumps installiert.

 

Zwei Containerreihen bieten auf dem Wohncontainer-Stellplatz im Nordpark Platz für jeweils 150 Personen. Die Kapazitäten der Druckerhöhungsanlagen sind so ausgelegt, dass der Komfort an den Wasserentnahmeplätzen generell und speziell bei der Vielzahl der Duschen konstant hochgehalten werden kann. „Für uns war es wichtig, dass wir die Installation der Pumpen umgehend vornehmen konnten, da die DAB Esybox Max bei unserem Großhändler Gottschall & Sohn aus Grevenbroich sofort als Lagerware vorhanden war“, zeigt sich Christian Braunen vom ortsansässigen SHK-Handwerksbetrieb Braunen+Ihnenfeld zufrieden.

Durch die Auslegung in Modulbauweise nach dem ZAB-Prinzip (Zusammenbau am Bau) ist kein Teil schwerer als 30 kg. Den Zusammenbau unterstützt auch ein integriertes Schnellmontage-Werkzeug. „Hinzu kommen Informationen in digital abrufbarer Weise sowie ein Handout zur schnellen Information, die selbsterklärend den problemlosen Einbau ermöglichen. Weiterhin waren Unterstützung und Betreuung vor Ort des DAB-Außendienstes ein ergänzendes Plus“, bewertet der Juniorchef des Installationsbetriebes den reduzierten Montageaufwand. Rund 40 Wasserentnahmestationen − dazu zwei Duschräume mit je zwölf Duschen − nutzen den neuen Komfort der besonders leisen Druckerhöhungsanlage. Mit einer um etwa 20 % verminderten Stromaufnahme leisten ein Permanentmagnetmotor der Klasse IE5 und eine modifizierte Hochleistungshydraulik ihren Beitrag zur Energieeffizienz.

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Lesen Sie mehr Zurück 04.10.2022