
Online-Rechner hilft bei der Identifikation von Energieeinsparungen
ABB möchte Entscheidungsträgern zeigen, wie Energieeffizienz helfen kann, Emissionsziele zu erreichen und die Produktivität zu steigern. Mit dem Online-Rechner können Unternehmen die potenziellen Vorteile von mehr Energieeffizienz ihrer Niederspannungsmotoren in Pumpen- und Lüfteranwendungen abschätzen.
Unternehmen stehen weltweit vor der Herausforderung, ihre Aktivitäten bei der Energieeffizienz bis 2030 zu verdoppeln, um die Emissionsziele der COP28 zu erreichen und die Energiekosten zu senken. Um Kunden dabei zu unterstützen, den ersten Schritt auf dem Weg zur Steigerung der Energieeffizienz zu machen, verfügt der Konzern nun über einen Online-Rechner, der einen einfachen Zugriff auf Daten − basierend auf der Energieeffizienz motorbetriebener Systeme − bietet. Durch die Eingabe von Informationen zu seinen verbauten Motoren, den Betriebsstunden und der durchschnittlichen Betriebsleistung kann der Kunde Energie- und Emissionseinsparungen sowie die Amortisationszeit abschätzen. Der Online-Rechner ist eine Light-Version des umfassenden Energieeffizienz-Audits und basiert auf demselben Algorithmus.
„Die Verbesserung der Energieeffizienz ist für Industrieunternehmen eine der schnellsten und kostengünstigsten Möglichkeiten, Umweltbelastung und Betriebskosten zu senken“, sagte Erich Labuda, Präsident der Division Services bei ABB Motion. „Vielen Unternehmen fehlt es jedoch an den Dateneinblicken, die sie zum Handeln benötigen. Unser neuer Online-Rechner ermöglicht den Zugang zu diesen wertvollen Informationen und hilft Unternehmen, das Potenzial der Möglichkeiten zu erkennen.“ Der Rechner bietet eine erste Schätzung der potenziellen Energie- und Kosteneinsparungen, die sich durch die Nachrüstung von Pumpen- und Lüftersystemen mit Niederspannungs-DOL-Motoren erzielen lassen, die ohne einen Frequenzumrichter zur Drehzahlregelung laufen.

Was ist ökologisch besser: Rohrleitungen aus Beton oder Kunststoff?
Fraunhofer Umsicht erstellte im Auftrag des FBS (Bundesfachverband Betonkanalsysteme) eine Ökobilanzierung über die Umweltwirkungen von Abwasserrohrleitungen aus (Stahl-)Beton. Diese fungiert gleichzeitig als Verbands-Umweltproduktdeklaration und ist öffentlich über die Ökobaudat-Datenbank zugänglich.
In der vergleichenden Ökobilanzierung ermittelten die Forschenden den Carbon Footprint von Abwasserrohren aus (Stahl-)Beton und vier Kunststoffarten (GFK, PVC, PE, PP) über alle verfügbaren Durchmessergrößen. Für den Werkstoffvergleich wurden für einen definierten Durchmesser kommerzielle und öffentlich einsehbare Umweltdaten verschiedener Materialien verwendet und auf eine Lebensdauer von 100 Jahren bezogen.
Bei der Ökobilanzierung berücksichtigten die Forschenden den Energie- und Ressourcenverbrauch für die Herstellungs-, Errichtungs- und Nutzungsphase einschließlich des Recyclings von Abwasserkanalrohren. Die Ergebnisse der Ökobilanzierung für ein Cradle-to-Gate-Szenario (von der Rohstoffgewinnung bis zum Werktor) zeigen: Während der Unterschied zwischen den Werkstoffen im kleinen Nennweitenbereich von 300 mm Innendurchmesser nur gering ist, sind Betonrohre ab einer Nennweite von 400 mm Innendurchmesser vorteilhafter als Kunststoffalternativen. Betonrohre zeigen auch Vorteile im Carbon Footprint gegenüber Stahlbetonrohren auf, wobei allerdings keine Unterschiede in der Lebensdauer beider Materialien berücksichtigt worden sind. Wird zudem die Entsorgung der Rohre mit einbezogen, zeigen Beton- und Stahlbetonrohre klare Vorteile gegenüber den Kunststoffrohren.

Kläranlagen liefern Daten für Abwassermonitoring
168 Kläranlagen nehmen am Vorhaben Amelag (Abwassermonitoring für die epidemiologische Lagebewertung) teil. Dabei werden jede Woche zwei Abwasserproben aus jeder der Kläranlagen auf SARS-CoV-2 analysiert. Deutschlandweit sind das bis zu 1.344 Abwasserproben im Monat.Obwohl Deutschland über 8.800 Kläranlagen hat, lässt sich mit 168 von ihnen mehr als ein Drittel der deutschen Bevölkerung abdecken. SARS-CoV-2 gelangen über den Stuhl und andere Körperflüssigkeiten ins Abwasser und finden ihren Weg das Kanalsystem entlang zur Kläranlage. Dort wird vor dem Klärprozess eine 24 h-Mischprobe genommen. Nach Aufbereitung bestimmt man im Labor mithilfe der Polymerase-Kettenreaktion die enthaltenen Viruslasten. Angestrebt wird die dauerhafte Überwachung der Sars-Cov-2-Viruslast im Abwasser. Die Ausweitung der abwasserbasierten Surveillance auf bis zu 175 Kläranlagen ist in Planung. Zudem soll eine dauerhafte Dateninfrastruktur aufgebaut und auch andere Erreger oder Krankheitsindikatoren untersucht werden.

70 Jahre Cern: Vakuumtechnologie ermöglicht bahnbrechende Experimente
Zu den Gratulanten beim Festakt anlässlich des Jubiläums der Europäischen Organisation für Kernforschung in Berlin zählte auch Pfeiffer Vacuum. Das Unternehmen ist seit der Gründung ein enger Partner der Forschungseinrichtung und hat mit seinen Vakuumlösungen einen bedeutenden Beitrag geleistet.
Zuverlässige, leistungsfähige Vakuumtechnik ist von Beginn an die Grundlage der Experimente und Entwicklungsprojekte am Cern. Im Jahr 1958 revolutionierte Pfeiffer Vacuum, das zur globalen Busch Group gehört, mit der Erfindung der ersten Turbomolekularpumpe die Untersuchungen der Forschungsorganisation. Dank dieser Innovation wurde es möglich, in den ersten großen Teilchenbeschleunigern das dort benötigte ölfreie Ultrahochvakuum zu erzeugen.
Die durchgeführten Experimente haben das menschliche Wissen in den vergangenen Jahrzehnten bedeutend vorangebracht: neben dem Verständnis des Universums auf subatomarer Ebene ist auch das World Wide Web ein Ergebnis der Forschungen. Beim Festakt in Berlin hatten Sami Busch, Miteigentümer und Co-CEO der Busch Group (re. im Bild), und Andreas Schopphoff, Head of Market Segment R&D bei Pfeiffer Vacuum (li. im Bild), Gelegenheit, die außergewöhnlichen Leistungen der Wissenschaftler Revue passieren zu lassen. Busch sagt: „Zum 70. Jubiläum des Cern drücken wir den Forscherteams unseren höchsten Respekt aus. Ihre Experimente erweitern die Grenzen unseres Wissens und basieren auf der fortschrittlichsten Technologie unserer Zeit. Wir sind stolz, dass unsere Vakuumlösungen seit Beginn Teil dieser Erfolge sind.“

Hoyer stärkt Nachhaltigkeitsfokus
Der globale Anbieter von Hochleistungs-Elektromotoren aus Dänemark gab eine neue Partnerschaft mit einem Kapitalgeber bekannt, für den Nachhaltigkeit ein zentraler Wert ist. Dies soll das Engagement des Unternehmens als Green Transition Partner unterstreichen.
„Diese Investition von Core Sustainability Capital und die damit verbundene Allianz ist ein klares Signal für unser Engagement für den grünen Wandel. Es ist ein strategischer Schritt, der mit unseren Werten und unserer langfristigen Vision für Hoyer übereinstimmt“, sagt der Vorstandsvorsitzende Søren Ø. Sørensen. Der Kapitalgeber wird in die Wachstums- und Innovationsfähigkeit des Antriebsherstellers investieren und neue Perspektiven für die Schaffung nachhaltiger Effekte in den Kundensegmenten eröffnen. Per Frederiksen, geschäftsführender Partner bei Core Sustainability Capital: „Die Investition in Hoyer steht im Einklang mit unserer Strategie in Unternehmen zu investieren, die durch energieeffiziente Lösungen einen signifikanten und messbaren Einfluss nehmen. Für die Kunden bedeutet die Investition den Zugang zu noch energieeffizienteren Motoren und fortschrittlichen Lösungen in der Zukunft.“ Die Private-Equity-Gesellschaft wird neben dem Mehrheitsaktionär Solix eine Minderheitsbeteiligung am Unternehmen übernehmen.

Startschuss für neues Abwasserpumpwerk Ölper
Mit dem ersten Spatenstich durch den Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig Dr. Thorsten Kornblum hat Ende August der Neubau des Abwasserpumpwerks begonnen. Die Anlage, die Ende 2028 in Betrieb gehen soll, ersetzt das alte Pumpwerk aus dem Jahr 1957. Die Kosten werden mit rund 39 Mio. Euro veranschlagt.
Das von der Sebs (Stadtentwässerung Braunschweig) betriebene Hauptpumpwerk der Stadt fördert rund 90 % des Abwassers aus dem Stadtgebiet über eine etwa 6 km lange Abwasserleitung zum Klärwerk Steinhof. „Die Investition der Stadt Braunschweig in den Neubau des Hauptpumpwerks Ölper ist absolut zukunftsweisend“, sagt Judith Kraft, Geschäftsführerin der Sebs (Bildmitte) „Sie trägt maßgeblich zur Entsorgungssicherheit bei und kann durch die Redundanz der Pumpwerke bei Starkregenereignissen überdies wesentlich zum Schutz unserer Gewässer beitragen." In der bald 70-jährigen Betriebszeit wurden am alten Pumpwerk einige An- und Umbauten vorgenommen. Der Zustand der technischen und baulichen Anlagen macht nun einen Neubau erforderlich. Die Instandhaltung wird immer schwieriger, und die elektrotechnischen Anlagen entsprechen nicht mehr den heute geltenden Vorschriften.
Besonders wichtig ist, dass das Abwasser künftig auch beim Ausfall einer Anlage in Richtung Steinhof gepumpt werden kann. Deshalb entsteht in Ölper ein Doppelpumpwerk, bestehend aus zwei eigenständigen Werken. Im Regelbetrieb fließt über das erste Pumpwerk eine maximale Abwassermenge von 2,0 m3/s zur Kläranlage. Das zweite Pumpwerk arbeitet bei Starkregen gleichzeitig mit einer Maximal-Leistung von 2,4 m3/s. Insbesondere die Innenstadt wird durch Mischwasserkanäle entwässert, sodass bei starkem Niederschlag das Abwasseraufkommen wächst. Dieses Wasser wird künftig in ein ebenfalls neu entstehendes Regenüberlaufbecken gepumpt, wenn die Kapazität der Kläranlage überschritten zu werden droht. Sollte ein Pumpwerk ausfallen, reicht die Leistung des anderen aus, um den Regelbetrieb sicherzustellen.

Schlauchpumpen: energiesparend, servicefreundlich und robust
Sogenannte Peristaltikpumpen bieten eine zuverlässige Lösung für die Förderung verschiedenster Medien. Sie überzeugen in unterschiedlichsten Anwendungsgebieten durch Vielseitigkeit und einfache Handhabung. Wie Kunden so Prozesse effizienter gestalten und Kosten reduzieren können, weiß Netzsch Pumpen & Systeme.
Die Verdrängerpumpen kommen zur schonenden Förderung von Flüssigkeiten und Pasten zum Einsatz. Die Waldkraiburger bieten drei verschiedene Typen ihrer Peripro-Schlauchpumpen an: eine Industrieausführung, eine Lebensmittelauführung sowie eine Chemieausführung. Die Technologie bietet zahlreiche Vorteile. Einer der wichtigsten ist die Schonung der Fördermedien, da diese nicht mit den mechanischen Teilen der Pumpe in Kontakt kommen und somit eine Verunreinigung ausgeschlossen wird. Dies macht Schlauchpumpen ideal für den Einsatz in hygienisch sensiblen Bereichen wie der Lebensmittel-, Pharma- und Biotechnologieindustrie. Darüber hinaus zeichnen sie sich durch einfache Wartung und Reinigung aus, da sich der Schlauch bei Bedarf schnell und unkompliziert wechseln lässt. Die robuste Konstruktion und die Fähigkeit, auch abrasive, viskose und feststoffbeladene Medien zu fördern, tragen zur Langlebigkeit und Zuverlässigkeit bei. Zudem bieten die Schlauchpumpen eine präzise und pulsationsfreie Dosierung.
Die Schlauchpumpen des globalen Spezialisten für die Förderung komplexer Medien sind das Ergebnis intensiver Forschung und Entwicklung. Die robuste Konstruktion und die XXL-Rollen machen sie besonders belastbar. Sie fördern Medien mit einem Feststoffanteil von bis zu 70 %. Im Vergleich zu anderen Pumpen sind mit den Schlauchpumpen des Herstellers Energieeinsparungen von bis zu 30 % möglich. Außerdem benötigen sie aufgrund der innovativen Konstruktion 90 % weniger Schmiermittel als vergleichbare Modelle. So reduzieren Kunden nicht nur Betriebskosten nachhaltig, sondern tragen auch zum Umweltschutz bei.